Fotografieren mit Blitz

Das fotografieren mit Blitz

ist gar nicht sooo einfach! Man muß da wirklich ganz viel beachten und vor allem gerade als Anfänger der Blitzfotografie sollte man einiges beachten. Ich spreche da aus Erfahrung, ich habe vor einigen Jahren auch mit Blitzfotografie begonnen. Ich habe es mir am Anfang nicht so kompliziert vorgestellt und habe einfach ein Aufsteckblitz gekauft, rauf auf die Kamera und los gings. Das ging aber wirklich voll in die Hose. Entweder war das Bild absolut überbelichtet oder schwarz. Teilweise hatte ich auch einen Streifen in den Bildern, unten alles schwarz und oben gut belichtet. Wie allerdings das zustande kam, werde ich in einem weiteren Beitrag beschreiben, ich selbst mußte mich dann auch erstmal damit beschäftigen um zu verstehen, warum dieser Effekt zustande kam. Hier in diesem Beitrag möchte ich euch, den Neueinsteigern und vielleicht auch den Fortgeschrittenen in der Blitzfotografie die Grundlagen ein wenig näher bringen und euch bei eurer Erfahrung ein bißchen unterstützen. Bei der Blitzbelichtung wirken neben der Blitzleistung vor allem die Blende und der eingestellte ISO-Wert auf die Ausleuchtung durch den Blitz. Die Belichtungszeit hat bei  Beachtung der Blitzsynchronisationszeit  keinen Einfluss auf die Beleuchtung durch den Blitz, da moderne Elektronikblitzgeräte nur sehr kurz Licht abgeben und die gesamten Abgabezeiten vollständig innerhalb der Belichtungszeiten der Kamera liegen. Die Belichtungszeit hat jedoch sehr wohl einen Einfluss auf die Gesamtbelichtung. Bei der Blitzbelichtung wirken neben der Blitzleistung vor allem die Blende und der eingestellte ISO-Wert auf die Ausleuchtung durch den Blitz. Die Belichtungszeit hat bei  Beachtung der Blitzsynchronisationszeit keinen Einfluss auf die Beleuchtung durch den Blitz, da moderne Elektronikblitzgeräte nur sehr kurz Licht abgeben und die gesamten Abgabezeiten vollständig innerhalb der Belichtungszeiten der Kamera liegen. Die Belichtungszeit hat jedoch sehr wohl einen Einfluss auf die Gesamtbelichtung, denn die Belichtungszeit (in Kombination mit der Blende und ISO-Zahl) entscheidet über den Anteil und die Wirkung des vorhandenen Lichts . Je mehr sich die Kombination von Belichtungzeit, Blende und ISO-Zahl einer Einstellung nähert, die ohne Blitz eine richtige Belichtung ergeben würde, um so mehr tritt das vorhandene Licht in den Vordergrund und das Blitzlicht in den Hintergrund. Das Stichwort hierfür lautet Langzeitsynchronisation. Die Bedeutung von ISO-Wert, Blende und Verschlusszeit in der Blitzlichtfotografie ISO-Wert
  • Eine Erhöhung der ISO-Zahl hat eine Ausweitung der Blitzreichweite zur Folge
  • Zudem kann dadurch der Einfluss des vorhandenen Lichts erhöht werden (vergleichbar mit der Langzeitsynchronisation)
Blende
  • Die Blendenöffnung hat ebenso wie der ISO-Wert einen Einfluss auf die Reichweite des Blitzlichts
  • Auch die Wirkung des vorhandenen Lichts wird durch die Blendeneinstellung verändert
  • Einfluss auf die Reichweite des Blitzlichts
Belichtungszeit / Verschlusszeit
  • Die Belichtungszeit wirkt sich bei Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronisationszeit sind, auf die Wirkung des vorhandenen Lichts aus (siehe auch Langzeitsynchronisation)
  • Der Hintergrund bei Blitzaufnahmen wird häufig relativ dunkel dargestellt, da das vom Blitz abgestrahlte Licht mit zunehmender Entfernung schwächer wird (siehe auch „reziprokes Quadratgesetz“), eine Langzeitsynchronisation mit langen Verschlusszeiten kann hier Abhilfe schaffen, da dadurch der Einfluss des vorhanden Lichts erhöht wird
  • Wird die Blitzsynchronisationszeit unterschritten, z. B. Belichtungszeit > 1/250 Sekunde , so kann in der Regel (Ausnahme Kurzzeitsynchronisation) nur ein Teil des Bildes durch den Blitz beleuchtet werden. Es kommt zu meist unschönen partiellen Belichtungen, in denen nur ein Streifen im Foto richtig durch den Blitz beleuchtet wird.

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