Gegenlicht

Eine Gegenlichtaufnahme ist eine Technin in der Fotografie, die in Lichtrichtung aufgenommen wird. Fotografieren Sie nicht gegen das Licht! Kennen Sie solche Aussagen? Dann vergessen Sie sie bitte. Gegenlichtaufnahmen bieten eine Fülle von interessanten überraschenden Motiven und Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Beispiel sind Silhouetten und ihre scherenschnittartige Wirkung. Hierbei steht bei sehr hohem Kontrast ein intensives Schwarz häufig einer überstrahlten weißen Fläche gegenüber. Nebel, Rauch, Staub oder andere Partikel in der Atmosphäre führen zur Streuung des Lichts und somit zu einer Kontrastreduzierung. Die Konturen werfen die Schatten in Richtung des Fotografen. Die Farben treten bei hohen Kontrasten in den Hintergrund. Dabei können interessante Lichtsäume um die Konturen und Umrisse herum entstehen. Bei Porträts im Gegenlicht kann sich z. B. ein Lichtsaum in der Kopf- und oder Körperbehaarung ergeben. Je nach gewünschter Bildwirkung ist hierauf zu achten. Bei durchsichtigen Objekten ergibt sich häufig ein Effekt, bei dem die Objektfarbe in leuchtenden Farben das Bild prägen kann. Bei Grashalmen, Blumen und Laub im Gegenlicht tritt die z. B. Transparenz der Objekte in den Vordergrund. Bei Gegenlichtaufnahmen können mehrere Probleme auftreten. Zum einen ist die richtige Belichtung häufig schwer zu ermitteln, da die Kontraste zum Teil sehr stark sind. Auf der anderen Seite können unerwünschte Kontrastminderungen bei Streulicht auf dem Objektiv auftreten. Ein anderes Phänomen sind die Blendenreflexe, welche in Form der Blende auf dem Bild sichtbar sein können. Je nach Blendenform können diese Flecken eckiger oder runder auftreten. Im Folgenden werden einige Tipps genannt mit denen Sie den genannten Problemen begegnen können.

Kniffe beim Fotografieren mit Gegenlicht

Bei Gegenlicht zu fotografieren ist eine Herausforderung, die oft nicht auf Anhieb gelingt. Versuchen Sie es mit den folgenden Tricks:
  • Wählen Sie einen Bildausschnitt ohne die Lichtquelle selbst.
  • Alternativ bedecken Sie die Lichtquelle geschickt. Im Freien können Sie beispielsweise die Sonne durch Gebäude oder Bäume verdecken lassen.
  • Fotografieren Sie mit Blitz im Gegenlicht, wenn Sie ein Motiv im Vordergrund betonen wollen. Dieser Effekt wirkt besonders bei Sonnenuntergang, diesigen Wetterverhältnissen und Porträtaufnahmen interessant.
  • Spielen Sie mit den Schatten, die das Gegenlicht Ihnen entgegenwirft. Alleine die Perspektive zu wechseln, kann große Wirkung haben.

Bei Gegenlicht fotografieren

 Einige Perspektiven und Motive eignen sich besonders gut, um sie bei Gegenlicht zu fotografieren:
  • Silhouetten können bei Gegenlicht ideal betont werden und sorgen für kontrastreiche Bilder.
  • Details von Naturobjekten kommen im Gegenlicht sehr fein heraus, beispielsweise die Adern eines Blatts.
  • Dichte Wälder sorgen im Gegenlicht für stimmungsvolle Lichtbrechungen.
  • Seen, Flüsse und Meere funkeln im Gegenlicht besonders intensiv.
  • Nebel und Rauch bewirken im Gegenlicht eine mystische Stimmung, wenn Sie sie richtig in Szene setzen.
Bild-Quelle: Episodenfilm

Composing oder Fotomontage

Composing oder Fotomontage?

Da dieses Thema, eins meiner Lieblingsthemen im Bereich der Bildbearbeitung ist, möchte ich heute mal mehr darauf eingehen. Composing ist der englische Begriff für Fotomontage! Mit dieser Art der Bildbearbeitung kann man wirklich sehr beeindruckende Fotos entwerfen und auch etwas mehr Action und Bewegung in die Fotos bringen! Es ist ein sehr interessantes Thema und auch sehr komplex. Ich habe im Netz eine wirklich sehr schöne Seite gefunden, wo einige Tricks und Tips beschrieben werden, die ich euch nur ungerne vorenthalten möchte! Hier geht es zu den Tips und Tricks *Composing* Zitat dr. web
Professionelle Composings sehen einfach gut aus. Natürlich leben diese von der besonderen Idee, aber auch von den zahlreichen kleinen Tricks und großen Kniffen, die der Profi beherrscht. Da werden Schatten kontrolliert, die Lichtstimmung beeinflusst und Kontraste mehrfach geschärft. Hier findet wohl jeder Photoshop-Fan einen Trick, den er noch nicht kannte und wird so zum besseren Bildbearbeiter.

Warum in RAW fotografieren?

Warum ist es besser in RAW zu fotografieren?

RAW bedeutet "roh, unverarbeitet"!!! Viele haben bestimmt schon mal von dem "Digitalen Negativ" gehört. Nichts anderes ist das RAW-Format! So wird eine Datei bezeichnet, die ohne weitere Verarbeitung der Kamerasoftware auf der Speicherkarte gespeichert wird. Sie enthält lediglich die Farb- und Helligkeitswerte der einzelnen Pixel und ein paar Infos der Kamera! Darum müssen sie diese Dateien mit einem speziellen Konverter erst weiter verarbeiten, bevor sie diese Ihren Freunden zeigen können. Die meisten Windowspacks haben bereits diesen Konverter inbegriffen, so kann man die Bilder auch schon in der Vorschau ansehen. Ich persönlich nutze Lightroom oder Photoshop für die Weiterverarbeitung!
Vorteile des RAW-Formats:
Höhere Flexibilität und viel bessere Qualität. Wenn sie also die Möglichkeit haben, Ihre Bilder im RAW-Format aufzunehmen, sollten sie das auf jeden Fall auch tun. Gute Kompaktkameras haben bereits die Möglichkeit und Spiegelreflexkameras auf jeden Fall. Die "digitalen Negative" haben eine wesentlich höhere Qualität und sie haben im Nachhinein viel mehr Möglichkeiten, diese am PC zu bearbeiten und zu korrigieren. So können sie zum Beispiel die Farbtemperatur nach belieben nachträglich festlegen und müssen sich dann beim Fotografieren noch keine Gedanken machen. Das erleichtert das Shooting ungemein. RAW-Formate bieten einen deutlich besseren Dynamikumfang und präzisere Helligkeitsstufen. Das bedeutet, dass die Übergänge zwischen weiss und schwarz feiner abgestuft sind.
  • RAW mit 12Bit = 2 hoch 12 = 4096 Helligkeitsstufen pro Kanal
  • JPEG mit 8Bit = 2 hoch 8 = 256 Helligkeitsstufen pro Kanal
Bei RAW-Bilder führt das zu einer viel besseren Durchzeichnung der einzelnen Details. So erhalten sie auch bei schlechten Lichtverhältnissen ein deutlich besseres Endergebnis.