Tipps für die Fotografie bei Nacht

Fotografie bei Nacht

Beim alltäglichen durchstöbern meines Feedlys bin ich auf einige Tipps gestoßen, für die Fotografie bei Nacht bei Pixelsophie! Da ich dem ebenfalls zustimme und ich es fast genauso mache, möchte ich euch diese Tipps selbstverständlich nicht vorenthalten! Was ich noch dazu beisteuern kann ist, ein lichtstarkes Objektiv zu nutzen! Ich nutze dafür meist das Canon 50mm F 1,8 Festbrennweite!  

Blitzsynchronisationszeit

Es können Fehler beim Blitzlicht fotografieren passieren, wie zum Beispiel die teilweise Unterbelichtung des Bildes Kennen Sie folgendes Problem? Das Foto wurde mit Blitz aufgenommen und nur ein kleiner Streifen des Fotos ist richtig belichtet, der Rest ist Schwarz. Mir ist das des öfteren passiert? Aber Warum? Als Beispiel, habe ich das heute nochmal nachgestellt mit einem grade greifbaren Stofftier, was auf meiner Couch in einem ziemlich unterbelichtet Ort steht. 😉 Blitzfehler Ein technisches Detail in der Blitzlichtfotografie ist die Blitzsynchronisationszeit. Diese Zeit ist abhängig von der verwendeten Kamera und gibt Aufschluss über die maximale Geschwindigkeit des Verschlussvorhangs. Was hat dies mit dem Blitzen zu tun? Die Blitzsynchronisationszeit ist die kürzeste Zeit, bei der der Kameraverschluss vollständig geöffnet ist. Klassische Synchronisationszeiten liegen zwischen 1/60 Sekunde und 1/250 Sekunde. Da die Geschwindigkeit, mit der ein Verschluss voll geöffnet und geschlossen werden kann, auf technische Grenzen stößt, nutzen Kameras mit Schlitzverschluss (hierzu zählen fast alle SLR-Kameras – Ausnahme nur bei wenigen Kameras mit Zentralverschluss) einen Trick, um die Wirkung einer schnelleren Verschlusszeit zu simulieren. Bei Zeiten, die kürzer als die Blitzsynchronisationszeit sind, öffnet die Kamera nur noch einen Teil des Verschlusses (Schlitz – daher Schlitzverschluss) und führt diesen über Sensor oder Film. Dies hat bei Belichtungen mit Dauerlicht in den meisten Fällen das gleiche Ergebnis zur Folge wie ein schnellerer Verschluss. Bei sehr schnell bewegten Objekten kann diese Technik jedoch zu einer Verzerrung von Bildelementen führen. Moderne Elektronikblitzgeräte erzeugen Licht über eine Gasentladungsröhre. Das Licht wird dabei nur für einen sehr kurzen Moment abgegeben, der in der Regel deutlich kürzer als die Verschlusszeit der Kamera ist. Dies hat zur Folge, dass während der Belichtung immer nur ein Teilbereich der zu belichtenden Fläche belichtet wird. Da moderne Blitzgeräte ihr Licht in einer sehr kurzen Zeit abgeben, wird bei einer Verschlusszeit, die schneller als die Blitzsynchronisationszeit ist, lediglich ein Teil des Bildes vom Blitz beleuchtet. Modernste Elektronikblitzgeräte und Kameras können z. T. mehrere Blitze (Stroboskop-Blitz) während einer kürzeren Verschlusszeit abgeben und somit für eine gleichmäßige Blitzausleuchtung sorgen. Hierbei wird jedoch die Blitzreichweite drastisch reduziert. Interessant ist diese Technik z. B. für Porträtfotografen, die bei Tageslicht zusätzlich den Blitz einsetzen wollen und gleichzeitig eine große Blendenöffnung für eine kleine Schärfentiefe nutzen wollen. Diese Technik wird als Kurzzeitsynchronisation (High-Speed-Synchronisation) bezeichnet.

Fotografieren mit Blitz

Das fotografieren mit Blitz

ist gar nicht sooo einfach! Man muß da wirklich ganz viel beachten und vor allem gerade als Anfänger der Blitzfotografie sollte man einiges beachten. Ich spreche da aus Erfahrung, ich habe vor einigen Jahren auch mit Blitzfotografie begonnen. Ich habe es mir am Anfang nicht so kompliziert vorgestellt und habe einfach ein Aufsteckblitz gekauft, rauf auf die Kamera und los gings. Das ging aber wirklich voll in die Hose. Entweder war das Bild absolut überbelichtet oder schwarz. Teilweise hatte ich auch einen Streifen in den Bildern, unten alles schwarz und oben gut belichtet. Wie allerdings das zustande kam, werde ich in einem weiteren Beitrag beschreiben, ich selbst mußte mich dann auch erstmal damit beschäftigen um zu verstehen, warum dieser Effekt zustande kam. Hier in diesem Beitrag möchte ich euch, den Neueinsteigern und vielleicht auch den Fortgeschrittenen in der Blitzfotografie die Grundlagen ein wenig näher bringen und euch bei eurer Erfahrung ein bißchen unterstützen. Bei der Blitzbelichtung wirken neben der Blitzleistung vor allem die Blende und der eingestellte ISO-Wert auf die Ausleuchtung durch den Blitz. Die Belichtungszeit hat bei  Beachtung der Blitzsynchronisationszeit  keinen Einfluss auf die Beleuchtung durch den Blitz, da moderne Elektronikblitzgeräte nur sehr kurz Licht abgeben und die gesamten Abgabezeiten vollständig innerhalb der Belichtungszeiten der Kamera liegen. Die Belichtungszeit hat jedoch sehr wohl einen Einfluss auf die Gesamtbelichtung. Bei der Blitzbelichtung wirken neben der Blitzleistung vor allem die Blende und der eingestellte ISO-Wert auf die Ausleuchtung durch den Blitz. Die Belichtungszeit hat bei  Beachtung der Blitzsynchronisationszeit keinen Einfluss auf die Beleuchtung durch den Blitz, da moderne Elektronikblitzgeräte nur sehr kurz Licht abgeben und die gesamten Abgabezeiten vollständig innerhalb der Belichtungszeiten der Kamera liegen. Die Belichtungszeit hat jedoch sehr wohl einen Einfluss auf die Gesamtbelichtung, denn die Belichtungszeit (in Kombination mit der Blende und ISO-Zahl) entscheidet über den Anteil und die Wirkung des vorhandenen Lichts . Je mehr sich die Kombination von Belichtungzeit, Blende und ISO-Zahl einer Einstellung nähert, die ohne Blitz eine richtige Belichtung ergeben würde, um so mehr tritt das vorhandene Licht in den Vordergrund und das Blitzlicht in den Hintergrund. Das Stichwort hierfür lautet Langzeitsynchronisation. Die Bedeutung von ISO-Wert, Blende und Verschlusszeit in der Blitzlichtfotografie ISO-Wert
  • Eine Erhöhung der ISO-Zahl hat eine Ausweitung der Blitzreichweite zur Folge
  • Zudem kann dadurch der Einfluss des vorhandenen Lichts erhöht werden (vergleichbar mit der Langzeitsynchronisation)
Blende
  • Die Blendenöffnung hat ebenso wie der ISO-Wert einen Einfluss auf die Reichweite des Blitzlichts
  • Auch die Wirkung des vorhandenen Lichts wird durch die Blendeneinstellung verändert
  • Einfluss auf die Reichweite des Blitzlichts
Belichtungszeit / Verschlusszeit
  • Die Belichtungszeit wirkt sich bei Verschlusszeiten, die länger als die Blitzsynchronisationszeit sind, auf die Wirkung des vorhandenen Lichts aus (siehe auch Langzeitsynchronisation)
  • Der Hintergrund bei Blitzaufnahmen wird häufig relativ dunkel dargestellt, da das vom Blitz abgestrahlte Licht mit zunehmender Entfernung schwächer wird (siehe auch „reziprokes Quadratgesetz“), eine Langzeitsynchronisation mit langen Verschlusszeiten kann hier Abhilfe schaffen, da dadurch der Einfluss des vorhanden Lichts erhöht wird
  • Wird die Blitzsynchronisationszeit unterschritten, z. B. Belichtungszeit > 1/250 Sekunde , so kann in der Regel (Ausnahme Kurzzeitsynchronisation) nur ein Teil des Bildes durch den Blitz beleuchtet werden. Es kommt zu meist unschönen partiellen Belichtungen, in denen nur ein Streifen im Foto richtig durch den Blitz beleuchtet wird.

Gegenlicht

Eine Gegenlichtaufnahme ist eine Technin in der Fotografie, die in Lichtrichtung aufgenommen wird. Fotografieren Sie nicht gegen das Licht! Kennen Sie solche Aussagen? Dann vergessen Sie sie bitte. Gegenlichtaufnahmen bieten eine Fülle von interessanten überraschenden Motiven und Gestaltungsmöglichkeiten. Ein Beispiel sind Silhouetten und ihre scherenschnittartige Wirkung. Hierbei steht bei sehr hohem Kontrast ein intensives Schwarz häufig einer überstrahlten weißen Fläche gegenüber. Nebel, Rauch, Staub oder andere Partikel in der Atmosphäre führen zur Streuung des Lichts und somit zu einer Kontrastreduzierung. Die Konturen werfen die Schatten in Richtung des Fotografen. Die Farben treten bei hohen Kontrasten in den Hintergrund. Dabei können interessante Lichtsäume um die Konturen und Umrisse herum entstehen. Bei Porträts im Gegenlicht kann sich z. B. ein Lichtsaum in der Kopf- und oder Körperbehaarung ergeben. Je nach gewünschter Bildwirkung ist hierauf zu achten. Bei durchsichtigen Objekten ergibt sich häufig ein Effekt, bei dem die Objektfarbe in leuchtenden Farben das Bild prägen kann. Bei Grashalmen, Blumen und Laub im Gegenlicht tritt die z. B. Transparenz der Objekte in den Vordergrund. Bei Gegenlichtaufnahmen können mehrere Probleme auftreten. Zum einen ist die richtige Belichtung häufig schwer zu ermitteln, da die Kontraste zum Teil sehr stark sind. Auf der anderen Seite können unerwünschte Kontrastminderungen bei Streulicht auf dem Objektiv auftreten. Ein anderes Phänomen sind die Blendenreflexe, welche in Form der Blende auf dem Bild sichtbar sein können. Je nach Blendenform können diese Flecken eckiger oder runder auftreten. Im Folgenden werden einige Tipps genannt mit denen Sie den genannten Problemen begegnen können.

Kniffe beim Fotografieren mit Gegenlicht

Bei Gegenlicht zu fotografieren ist eine Herausforderung, die oft nicht auf Anhieb gelingt. Versuchen Sie es mit den folgenden Tricks:
  • Wählen Sie einen Bildausschnitt ohne die Lichtquelle selbst.
  • Alternativ bedecken Sie die Lichtquelle geschickt. Im Freien können Sie beispielsweise die Sonne durch Gebäude oder Bäume verdecken lassen.
  • Fotografieren Sie mit Blitz im Gegenlicht, wenn Sie ein Motiv im Vordergrund betonen wollen. Dieser Effekt wirkt besonders bei Sonnenuntergang, diesigen Wetterverhältnissen und Porträtaufnahmen interessant.
  • Spielen Sie mit den Schatten, die das Gegenlicht Ihnen entgegenwirft. Alleine die Perspektive zu wechseln, kann große Wirkung haben.

Bei Gegenlicht fotografieren

 Einige Perspektiven und Motive eignen sich besonders gut, um sie bei Gegenlicht zu fotografieren:
  • Silhouetten können bei Gegenlicht ideal betont werden und sorgen für kontrastreiche Bilder.
  • Details von Naturobjekten kommen im Gegenlicht sehr fein heraus, beispielsweise die Adern eines Blatts.
  • Dichte Wälder sorgen im Gegenlicht für stimmungsvolle Lichtbrechungen.
  • Seen, Flüsse und Meere funkeln im Gegenlicht besonders intensiv.
  • Nebel und Rauch bewirken im Gegenlicht eine mystische Stimmung, wenn Sie sie richtig in Szene setzen.
Bild-Quelle: Episodenfilm